Gebäude der Lateinschule von 1684 bis 1828

Das älteste bekannte Buttstädter Schulgebäude befand sich an der nordöstlichen Ecke der Kirchstraße, gegenüber dem später erbauten Bürgerschulgebäude Kirchstraße 2. Die Feuersbrunst von 1684 legte das 1549 eingerichtete Haus in Asche. An seiner Stelle wurden vier kleinere Wohnhäuser gebaut(unverändert bis 1826), deren hinteren oberen Stockwerke auf der sogenannten „Klostermauer“ ruhten. An den Wiederaufbau der Schule war nicht zu denken, da auch Kirche und Turm unter dem Brand schwer gelitten hatten, für alles reichte das Kirchvermögen nicht aus; daher musste das bisherige Diakonatsgebäude die Lateinschule aufnehmen. Bis zur Eröffnung der Bürgerschule 1828 wurde das Gebäude für diese Schule genutzt. Außer den Schulräumen befanden sich im Haus auch die Wohnungen des Rektors und des Kantors.

(Quelle: Karl Mack „Ein Häuser-Report“ in: Buttstädter Heimatblätter)