Sowjetisches Ehrenmal Arnstadt
D-99310 Arnstadt
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Denkmal für hier verstorbene sowjetische Soldaten und Zwangsarbeiter verschiedener Nationalitäten. Hier ruhen 54 Sowjetbürger, 20 Polen, je 5 Jugoslawen und Tschechen, 2 Holländer und ein Italiener und ein Ungar, die während des Zweiten Weltkrieges in der deutschen Rüstungsindustrie arbeiten mussten und an Misshandlungen und Entbehrungen starben, sowie 29 Kinder, die 1943/44 von Zwangsarbeiterinnen geboren wurden. 25 ursprünglich hier beigesetzte Franzosen wurden 1947 in ihre Heimat überführt.
Die Bundesrepublik hat sich vertraglich verpflichtet, nach dem Abzug der sowjetischen Streitkräfte die Ehrenmäler, an denen oftmals Hammer und Sichel oder ein roter Stern prangen, zu schützen und zu pflegen. Mit den Denkmälern wird vielerorts an die sowjetischen Gefallenen des Zweiten Weltkriegs erinnert. In Thüringen liegen in den Gräbern, die oftmals zu diesen Denkmälern gehören, aber keine Soldaten der Roten Armee, die bei den Kämpfen um Deutschland ums Leben gekommen sind. Da in Thüringen keine Kampfhandlungen der Roten Armee stattgefunden haben, liegen dort meist Zwangsarbeiter, Kriegsgefangene oder KZ-Häftlinge.

Lage:
Neuer Friedhof

Landkreis:
Ilmkreis