Der Musenhof der Herzogin von Kurland
D-04626 Löbichau
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Nach der Abtretung des Herzogtums Kurland an Russland nahm die Herzogin 1795 ihren Wohnsitz in ihrer neu erworbenen Residenz Löbichau. Dieser alte mitteldeutsche Adelssitz, unweit von Posterstein, lag strategisch günstig, auf halbem Weg zwischen Berlin und Karlsbad, zwischen Dresden und Erfurt und in der Nähe der damaligen geistigen Zentren Weimar und Jena. Die Herzogin arrangierte in ihren Schlössern Löbichau und Tannenfeld ein reges gesellschaftliches Leben, welches Politik, Literatur, Malerei, Musik und Wissenschaft vereinte. Hier traf man sich zu politischen Disputen, Vorträgen, Festen, Theateraufführungen, Lesungen oder Konzerten.
Der Salon war einer der bekanntesten seiner Art im beginnenden 19. Jahrhundert. Seine Impulse resultieren aus den erstklassigen Beziehungen der Herzogin zu den höchsten gesellschaftlichen Kreisen Europas.

Landkreis:
Altenburger Land

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