Schlossmuseum Arnstadt
Schlossplatz 1
D-99310 Arnstadt
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Die ehemals fürstlichen Gemächer des Schlosses sind weitgehend in ihrer alten Ausstattung erhalten geblieben und in dieses Milieu sind die Sammlungsgegenstände so eingefügt worden, dass sie mit den Räumen ein Ganzes bilden und man nicht Eindruck einer museumsmäßigen Ausstellung hat. War der Fürstenhof auch klein, so sind doch im Laufe der Jahrhunderte Dank der kunstliebenden Angehörigen des Fürstenhauses zahlreiche z. T. sehr seltene Kunstgegenstände zusammengekommen: Prachtvolle Gläser im Tief- und Flachschliff, meist thüringischer Herkunft; Meißner Porzellan aus der Böttger-, Kändler- und Höroldperiode und eine Sammlung ostasiatischer Porzellane aus dem 17. und 18. Jahrhundert. Hier findet man beste Stücke aus den kaiserlichen Manufakturen Chinas. Sie ist wohl die umfangsreichste ostasiatische Porzellansammlung Mitteldeutschlands überhaupt und geht in ihren Anfängen auf die kunstsinnige Fürstin Auguste Dorothee, die Gründerin von „Mon Plaisir“, zurück.
Von dem hohen Stand der Fayencemanufaktur zeugen zahlreiche z. T. einmalige Exemplare aus der ebenfalls von der Fürstin Auguste Dorothee begründeten Fabrik Dorotheental Arnstadt, die seinerzeit das gesamte Kunstschaffen der thüringischen Fayencefabriken maßgebend beeinflusste.
Die Sammlungen werden ergänzt durch heimatgeschichtliche, geologische und naturwissenschaftliche Abteilungen sowie durch die Dauerausstellung "Bach in Arnstadt".
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Ilmkreis

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