Ley-Villa
Schwenninger BKK
Wollmarkt 10
D-99310 Arnstadt
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Die Villa wurde 1919/1920 für den Kommerzienrat und Fabrikanten Alfred Ley nach den Plänen des Architekten Martin Schwarz errichtet. Der zweigeschossige Massivbau Ist in seiner Größe und Gestaltung repräsentativ, wirkt fast monumental. Bis 1945 wurde das Gebäude als Wohnhaus von der Familie Ley genutzt. Von 1945 bis April 2001 war eine medizinische Einrichtung in dem Haus untergebracht. Als neuer Eigentümer sanierte die Schwenninger BKK das Gebäude grundlegend und Denkmal gerecht. In Anbindung an die Villa wurde ein Glaspavillon errichtet. Neben dem restaurierten „Ley M8“- einem Doppel- Phaeton aus dem Jahr 1925 hat hier ein Loreley-Fahrzeug (Baujahr 1908) seinen Platz gefunden. Die Sanierung des Hauses schloss eine umfassende Rekonstruktion des architektonisch geprägten Gartens ein. Anliegen war eine Annäherung an die ursprüngliche Gartengestaltung unter Berücksichtigung heutiger Nutzungsansprüche. Wege und Beetstrukturen wurden geschaffen, ein Senkgarten als Adaption zur ehemaligen Wasserfläche angelegt. Das Gartenentree sollte eine Einheit mit der Villa und dem Anbau bilden.

Landkreis:
Ilmkreis

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