Kreuzchen
Arnstadt
->in Karte anzeigen

 

Vom Kreuzchen kann man eine schöne Aussicht über das Geratal genießen. Ganz sicher markiert die Flurbezeichnung "Kreuzchen" den Standort eines ehemals in der Umgebung befindlichen mittelalterlichen Steinkreuzes. In der zweiten Hälfte des 19. Jh. bemühte sich ein "Verschönerungs-Verein" um die Gestaltung von Aussichtspunkten, u. a. am Fürstenberg und oberhalb der Eremitage. 1895 trat dieser Verein mit der Bitte an den Arnstädter Magistrat heran, "... gestatten zu wollen, am sog. Kreuzchen ... auf der Alteburg, auf dem vorspringenden Kopf über dem Stephansthale eine Schutzhütte mit Kleinem Aussichtsthurme errichten zu dürfen. Die Schutzhütte sowohl als auch der Thurm werden vollständig massiv von Bruchsteinen erbaut ... Der innere Raum der Hütte erhält eine Bank und einen Tisch von Stein." Es sollte auf der Alteburg an eine "Burg mit Wachthurm" erinnern. 1896 hatte man das "Kreuzchen" in der noch heute bekannten Form fertiggestellt. Nach der Sprengung im Oktober 1989 begannen Soldaten der Sowjetarmee mit dem Wiederaufbau, allerdings in einer eher dilettantischen Art und Weise, die so nie hätte zu Ende gebracht werden können. Nach 1990 wurde das "Kreuzchen" als Aussichtspunkt im Rahmen einer Arbeitsbeschaffungsmaßnahme (ABM) wieder aufgebaut und 1991 der Öffentlichkeit übergeben.

Lage:
auf der Alteburg

Landkreis:
Ilmkreis