Viadukt
Buttstätter Straße
D-99510 Apolda
->in Karte anzeigen

 

In der ersten Häfte des 19. Jahrhundert begann ein heftiger Aufschwung der Textilindustrie in Apolda, dem die bestehenden Verkehrsverhältnisse nicht gewachsen waren. Apolda hatte keine Poststation und lag auch an keiner Verkehrsstraße. Den Wunsch der Apoldaer Verleger, die damals im Bau befindliche Leipziger Straße durch Apolda zu führen, ließ man unberücksichtigt. Fast wäre auch das neue Hauptverkehrsmittel, die thüringische Eisenbahn, für Apolda ungünstig gelegt worden. Sie sollte hinter Niederrossla dicht an Mattstedt vorbei nach dem neuen Werk oder der Poche geführt werden, wo der Bahnhof für Apolda geplant war. Von seiten der Apoldaer Verleger und Geschäftsleute wurden alle Anstrengungen gemacht, die Bahn so nahe als möglich an die Stadt zu bringen. Endlich entschied der Weimarer Großherzog Karl Alexander, die Bahnlinie durch Apolda zu führen. Einer der Streitpunkte war die notwendige Errichtung eines Viaduktes von 95 m Länge und 23 m Höhe. 1845 begann das Einrammen der insgesamt 1336 Rostpfähle aus Eschenholz, die für den Bau nötig waren. Bereits am 03.06.1846 ging zum ersten Male die Pferdebahn über den Viadukt, und am 02.12.1846 erfolgte die Eröffnung des Eisenbahnverkehrs.
Kontakt:
Stadtverwaltung Apolda
Markt 1
D-99510 Apolda
E-Mail:
Website:
Fon:
0049/(0)3644/65 00
Fax:
0049/(0)3644/65 04 00

Landkreis:
Weimar und Weimarer Land

Weiterführende Texte:


Hier befinden sich auch:

Wir empfehlen zum Thema: