Reisdorf
D-99510 Bad Sulza-Reisdorf
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Zwischen 881 und 889 wird Reisdorf zum ersten Mal in einen Zehntverzeichnis der Abtei Hersfeld urkundlich „Ruoduckestorph“ genannt und gehörte dem Herzog Otto dem Erlauchten von Sachsen.
1074 kam Rudichisdorf zu Eckartsburg, seit dem 14. Jahrhundert war das Dorf zweigeteilt. Das Unterdorf war an das Kloster Pforte gekommen, das Oberdorf hatten die Wettiner ergattert und ließen es von der Wettinischen Vogtei Gebstedt verwalten. Schwer zu leiden hatten die Einwohner während des unheilvollen 30-jährigen Krieges; die Pest wütete und tötete 77 Einwohner. 1642 lebten nur noch 42 Personen in 14 Häusern, 46 Häuser waren zerstört.
Heute ist Reisdorf eine kleine Ortschaft in ländlicher Umgebung - erwähnenswert ist die natürliche Landschaft: man findet im Reisdorfer Wald seltene Pflanzen wie Türkenbund, Diptam und Adonisröschen.
Kontakt:
Gemeinde Reisdorf
Thomas-Münzer-Straße 10
D-99518 Bad Sulza-Reisdorf
Website:
Fon:
0049/(0)36463/40 311
Fax:
0049/(0)36463/47 733

Lage:
im Norden von Mittelthüringen nahe der Landesgrenze zu Sachsen-Anhalt
Stadtgründung:
881
Hoehenlage:
152 m über dem Meeresspiegel

Landkreis:
Weimar und Weimarer Land
Verwaltungsstruktur:
Teil der erfüllenden Gemeinde Bad Sulza