Rannstedt
D-99518 Rannstedt
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Rannstedt liegt in unmittelbarer Nähe der „Weinstraße“, der früheren Handelsstraße von Frankfurt am Main nach Leipzig. Die in den Jahren 1803 und 1804 erbaute Leipziger Chaussee, die heutige Bundesstraße B 87, führt durch den Ort. In den Jahren 1446 bis 1451 wurde der Ort im „Bruderkrieg“ zerstört, bereits 1497 werden im Landessteuerregister wieder 47 erwachsene Einwohner in 20 Haushaltungen genannt. 1712 brannte der Ort bei einem Großfeuer fast vollständig nieder. 1735 bestand Rannstedt aus 37 Wohnhäusern, Kirche, Schule, Gasthaus und Posthalterei, Brau- und Backhaus.

Durch seine Lage an der Weinstraße hatte der Ort oft kriegerische Einquartierungen. Im Jahr 1735 lagen Braunschweiger im Quartier, im Siebenjährigen Krieg Franzosen, Reichstruppen und Preußen. Die Schlacht bei Auerstedt 1806 brachte besondere Drangsale und danach bis ins Jahr 1814 anhaltende Besatzungen und Durchmärsche von Truppen.

Die 1716 erbaute Kirche war bis 1994 weitgehend verfallen. Im gleichen Jahr erfolgte der Wiederaufbau des Kirchturmes einschließlich Dachreiter und Kirchturmuhr. In diesem Zustand präsentiert sich die Kirche auch heute. Im Jahr 1900 erhielt Rannstedt Telefon und im Jahr 1908 elektrischen Strom. 1969 wurde Rannstedt an die zentrale Wasserversorgung angeschlossen und 1995 erhielt die Gemeinde den Anschluss an die Erdgasversorgung.
Kontakt:
Gemeindeverwaltung Rannstedt
Dorfstraße 21
D-99518 Rannstedt
Website:
Fon:
0049/(0)36463/40 34 2
Fax:
0049/(0)36463/40 34 2
Horst Krocker
Ortsbürgermeister

Lage:
in Nord-Mittelthüringen an der Grenze zu Sachsen-Anhalt
Stadtgründung:
824
Hoehenlage:
198 m über dem Meeresspiegel

Landkreis:
Weimar und Weimarer Land
Verwaltungsstruktur:
Teil der erfüllenden Gemeinde Bad Sulza