Pragerhaus
Bernhard-Prager-Gasse
D-99510 Apolda
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Das Prager-Haus, auch Bernhard-Prager-Haus, in der gleichnamigen Gasse ist das ehemalige Wohnhaus der jüdischen Familie Prager. Ein im Januar 2007 gegründeter Verein verfolgt den Zweck, das Haus als Gedenk- und Erinnerungsort an die jüdischen Einwohner der Stadt zu erhalten. Er widmet sich der Aufklärung über die Wurzeln und das Auftreten des Antisemitismus in der Region und dokumentiert die Verfolgung und Ermordung der jüdischen Bevölkerung während der Zeit des Nationalsozialismus. Darüber hinaus fördert er die Erforschung und Verbreitung der Kultur- und Sozialgeschichte des Alltags in der Region Weimar-Apolda, insbesondere die Geschichte sozialer, religiöser und politischer Minderheiten. Das Prager-Haus in Apolda soll Anlauf- und Begegnungsort werden.
(Quelle: Wikipedia)

Der jüdische Fellhändler Bernhard Prager,wurde am 29. Juni 1888 geboren und am 26. September 1944 im KZ Theresienstadt ermordet. Er und seine Familie bewohnten das Haus bis zu ihrer Deportierung. Die gesamte Familie Prager wurde Opfer der Shoa.
Kontakt:
Prager-Haus Apolda e.V.
Ilmtalstraße 51
D-99425 Weimar
Website:
Fon:
0049/(0)36453/81 25 6
Peter Franz

Landkreis:
Weimar und Weimarer Land