Ortsgeschichte von Mattstedt
D-99510 Mattstedt
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Das Dorf Mattstedt verweist wie viele andere an der Ilm gelegene Orte mit der Endsilbe „stedt“ seine Entstehung in das 3. oder 4. Jahrhundert unserer Zeitrechnung. Bemerkenswert aber für Mattstedt ist, daß es erstmalig im Jahre 1218 in einer Urkunde des Landgrafen Ludwig IV. nachgewiesen wird, als der Truchseß Gunter von Schlotheim dem Vicedominus Theoderich (Dietrich) von Apolda eine Mühle in „Matstat“ verkauft hat. Letzterer hat dann die Mühle dem Kloster Heusdorf zu dauerndem Besitz überlassen. Diese Urkunde ist zwar ohne Datum angegeben, jedoch verschiedene Historiker verlegen das Jahr der Urkunde auf 1218; also nachweisbar in die Zeit, als Ludwig IV. als Landgraf von Thüringen und Pfalzgraf von Sachsen regierte. Lesen Sie mehr unter "Weiterführende Texte".

(Abb'n.: l. Der Seiherturm - ein Wahrzeichen der Gemeinde Mattstedt, r. Zeichnung des Seiherturms von Lyonel Feininger)

Landkreis:
Weimar und Weimarer Land

Weiterführende Texte:


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