Brauersches Haus
Johannisstraße 7
D-04600 Altenburg
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Das Brauersche Haus in der Johannisstraße wurde 1717 von dem Altenburger Barockarchitekten Johann Georg Hellbrunn erbaut. Es besteht aus zwei Obergeschossen und im Mittelbau oben ist ein drittes Geschoß aufgestockt. Wir erkennen reiche Verzierungen, die Fensterwölbung aus rotem Porphyr, kleine Giebel über den Fenstern. Hier finden sich - der Zeit entsprechend - Frauenkopf, Muschel und Blattwerk als Schmuckformen angewandt. Durch das Portal mit gebrochenem Schweifgiebel, durch lagernde Frauengestalten und Frauenkopf verziert, betritt man das Innere, in dem Wendeltreppe und Stuckarbeiten zu bewundern waren. Die 1967 von Fuchs geforderte Entkernung des Fachwerks im Hof erfolgte im Zusammenhang mit der Rekonstruktion des Gebäudes, das nach Auffassung von Kunsthändler Julius Brauer ein Museum der Wohnkultur werden sollte. 1827 -1834 beherbergte das Gebäude die Sammlungen der Naturforschenden Gesellschaft des Osterlandes.

Landkreis:
Altenburger Land

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