Papiermühle
D-04626 Papiermühle
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In den Jahren 1688 - 90 entstand auf Anweisung des Rittergutsbesitzers Gerhard von Lüschwitz auf Großstöbnitzer Flur am Sprottehang eine Papiermühle, der anfänglich auch eine Mahlmühle angegliedert war. Gleichzeitig errichtete man 11 Wohnhäuser für die Hadersammler. Diese Leute trugen aus der Umgebung Lumpen zusammen, die für die Papierherstellung Verwendung fanden. Damit lässt sich die Entstehung dieses Großstöbnitzer Ortsteiles genau datieren. Einige der Häuser wurden auch Papierhäuser genannt. Später befand sich in der ehemaligen Papiermühle eine Gummimühle, die etwa 40 Jahre aus Abfällen Gummischrot produzierte, der als Trittschalldämmstoff unter Estrichen beim Häuserbau Verwendung fand. Heute ist das Mühlengrundstück in Privathand und dient ausschließlich Wohnzwecken.
Die benachbarte Gaststätte „Papiermühle“ war ein viel besuchtes Ausflugsziel. Der Altenburger Alpenverein machte jährlich seine Neujahrswanderung mit dem Ziel „Papiermühle“. Leider wurde die Gaststätte 2007 geschlossen.
Vom Ortsteil Papiermühle gelangt man über einen Rad- und Wanderweg nach Saara (Thüringen-Radweg).
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Markt 1
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Herbert Köhler
Bürgermeister

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