Wartturm Hopfgarten
D-99428 Hopfgarten
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Im Mittelalter war Hopfgarten der Herrensitz eines tapferen und achtbaren Rittergeschlechtes, das schon 1089 in hohem Ansehen stand. Als Thüringer Ministeriale oder landgräfliche Räte bekleideten die Ritter hohe Staatsämter. Im ungleichen Kampf mit der starken emporsteigenden Handelsstadt Erfurt wurde die Hopfgartener Ritterburg 1303 wegen Landfriedensbruch zerstört: in der Burg lebende Raubritter hatten die Kaufleute auf dem Weg nach Erfurt des öfteren überfallen und die Handelsstraße unsicher gemacht. Sie alle wurden nach der vollständigen Zerstörung der Burg, bei der auch alle wertvollen Bücher und Schriften verbrannten, nach Erfurt gebracht und hart bestraft. Als letzter Zeuge jener Zeit und ihrer Kämpfe grüßt noch heute der auf dem Wartberg stehende Wartturm, der 1308 von der Stadt Erfurt zur Sicherung ihrer Grenzen errichtet wurde und mit dem Wartturm von Niederzimmern in Verbindung stand.

Lage:
auf dem Wartberg

Landkreis:
Weimar und Weimarer Land

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