Stadtmauer Ronneburg
Kirchplatz$Rödergasse$Bergkellergasse
D-07580 Ronneburg
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Fast alle mitteralterlichen Städte hatten eine Stadtmauer. Diese war für die Bürger angesichts permanenter Kriegsgefahr die Voraussetzung für ein einigermaßen ungestörtes städtisches Leben. In einer Urkunde aus dem Jahr 1384 findet man die erste Erwähnung der beiden Stadttore in Ronneburg. An diese Tore schloss sich um die Altstadt ein Mauerring von ungefähr 1100 Metern Länge an. Die Höhe der Mauer schätzt man zwischen 4 und 6 Meter und die Mauerstärke zwischen 50 und 80 Zentimeter. Die Steine wurden kunstvoll verfugt und mit einem Lehm-Ton-Sandgemisch ausgemauert. Der Verlauf der Mauer und Mauerreste sind noch heute stellenweise sichtbar. Eine Maueröffnung zum inneren Teil der Stadt befand sich unterhalb des Kirchplatzes, in der Nähe der ehemaligen Superintendentur (heute Wohnhaus des evangelischen Pfarrers). Bemerkenswert an diesem Abschnitt ist der Unterbau, der aus Bruchsteinmauerwerk gefertigt war und auf den ein Fachwerkbau aufgesetzt war. Dieser heute noch erhaltene Teil der Mauer steht unter Denkmalschutz.
(Quelle: www.ronneburg.de)

Landkreis:
Gera und Landkreis Greiz


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