Neue Landschaft
D-07580 Ronneburg
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Die Neue Landschaft Ronneburg ist ein Landschaftspark, der in einem ehemaligen Uranerzbergbaugebiet der SDAG Wismut entstand. Nach 1990 begann die Sanierung des Geländes, zu dem u. a. der Tagebau Lichtenberg mit der angrenzenden Nordhalde sowie die weithin sichtbaren Spitzkegelhalden von Reust und Paitzdorf gehörten. Im Laufe der Arbeiten wurde die Nordhalde vollständig in das Tagebaurestloch umgelagert, wobei eine künstliche Erhebung, die Schmirchauer Höhe, entstand. Die Abtragung der Spitzkegelhalden erfolgte in den Jahren 2004 bis 2006. Der 124 Hektar große Park war einer der beiden Ausstellungsbereiche der Bundesgartenschau 2007. Ausstellungsschwerpunkte waren das Große Arboretum sowie der Rosengarten mit der Informationshalle der Wismut GmbH.
Die Neue Landschaft Ronneburg wird durch das Gessental in zwei höher gelegene Bereiche geteilt. Verbunden werden diese durch die größte Holzbrücke Europas mit dem Namen Drachenschwanz. Außerdem wurde während der Bundesgartenschau 2007 auch die längste Sitzbank der Welt auf den Lichtenberger Kanten errichtet.
In einem Teil der Neuen Landschaft soll im Sommer 2009 ein Mittelalter- und Fantasypark mit dem Namen „Themenpark Weltentor“ eröffnet werden. Weitere Teile des Landschaftsparks wie der Ronneburger Balkon und das ehemalige Ronneburger Rittergut werden weiterhin durch die Kommune betrieben.

Landkreis:
Gera und Landkreis Greiz


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