Elstertal
D-07586 Bad Köstritz
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Die Weiße Elster ist unumstritten der Dreh- und Angelpunkt in der Elsteraue. In alten Zeiten nannte man sie auch Alstara, Elstra, Alstrara „sacra“ (die Heilige) oder auch Elstret. Den Beinamen „Weiße“ trug die Elster einmal sicher zu Recht. War doch der Fluss reich an Fischen und Krebsen, gab es Flussmuschelbänke, und im Oberland wurde sogar Perlenfischerei betrieben. Aber die Industrie hinterließ immer stärker ihre Spuren in der Weißen Elster, und bald musste ihr der Beiname aberkannt werden. Man nannte sie nun die „dreck`sche Elster“. Mit dem dramatischen Abbau der Industrie nach 1990 und dem Bau umfangreicher Kläranlagen gelang es in kurzer Zeit die Wasserqualität sichtbar zu verbessern. Fischereirechte wurden neu vergeben und vieles geleistet, um den Artenreichtum von einst annähernd wieder zu erreichen. Auf einer Länge von rund 260 km kann man heute auf dem Elsterradweg – meist am Flussufer entlang – das abwechslungsreiche Elstertal erleben. Der Radweg führt von Aš (Tschechien) durch das Vogtland, über das Thüringer Schiefergebirge bis hin zur Leipziger Tieflandsbucht und endet in Halle (Saale). Der Radweg in der Stadt Gera ist leider nur teilweise gut ausgebaut. Es wechseln in Gera Gewerbegebiete mit Parklandschaften ab. Ab Gera talwärts kann die Route auch gut von Unerfahrenen und Familien mit Kindern befahren werden.

Landkreis:
Gera und Landkreis Greiz