Bahnhof Gößnitz
Bahnhofstraße 1a-b
D-04639 Gößnitz
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Der Bahnhof Gößnitz wurde 1844 errichtet, als die Sächsisch-Bayrische Eisenbahn von Leipzig nach Hof gebaut wurde. Diese kreuzt sich hier seit 1858 mit einer Teilstrecke nach Chemnitz und der Bahnstrecke nach Gera. Die 1863 gegründete Gößnitz-Geraer Eisenbahn-Gesellschaft stellte die erste Schienenverbindung des Herzogtums Sachsen-Altenburg mit dem Fürstentum Reuß jüngere Linie und seiner Residenzstadt Gera her. Gleichzeitig sollten damit auch die zu Sachsen-Altenburg gehörenden Industriestädte Schmölln und Ronneburg, wo die Gesellschaft ihren Sitz hatte, erschlossen werden. Die Strecke wurde am 28. Dezember 1865 eröffnet; sie begann am Bahnhof Gößnitz der sächsischen Staatsbahnlinie von Leipzig nach Hof. In westlicher Richtung erreichte sie nach 35 Kilometern die Stadt Gera an der Weißen Elster, dass seinerzeit nur mit Weißenfels eine Bahnverbindung besaß.
Der Bahnhof Gößnitz besitzt laut einem auf dem Bahnsteig angebrachten Schild den längsten Bahnsteig Deutschlands, jedoch wurde mittlerweile in Dresden ein längerer Bahnsteig eröffnet.
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Landkreis:
Altenburger Land