Zeiß, Abbe, Schott
Jena
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Seine rasante Entwicklung bis ins 20. Jahrhundert verdankte das kleine Universitätsstädtchen Jena vielleicht dem »Glück des Tüchtigen«. Der Mechaniker Carl Zeiß wollte sich eigentlich in Weimar niederlassen, sein Besuch wurde aber abgewiesen, da dort bereits zwei Mechaniker ansässig waren. In Jena hatte er mehr Erfolg und konnte 1846 sein Geschäft einrichten. Allein seine vortrefflichen handwerklichen Fähigkeiten reichten nicht aus, um die feinmechanisch-optische Produktion zu revolutionieren, es bedurfte der fruchtbaren, freundschaftlichen Zusammenarbeit mit Professor Ernst Abbe, die 1866 begann. Der dritte im Bunde wurde Otto Schott. Die Gründung des »Glastechnischen Laboratoriums Schott & Gen.« schuf die glastechnische Grundlage des Welterfolgs der optischen Erzeugnisse von Zeiss. Der Erfolg der Firma Schott gründete sich allerdings nicht nur auf optisches Glas, sondern auf eine Vielzahl von Gläsern, die Schott nach seinen Schmelzversuchen in einer bisher unbekannten Qualität herstellen konnte. Sein weltbekanntes Jenaer Glas zum Beispiel ist ein hitzebeständiges Haushaltsglas.

Landkreis:
Jena und Saale-Holzland-Kreis

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