Rittergut Dobitschen
D-04626 Dobitschen
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1692 erwarb der Sächs.-Gothaische Geheimrat - Direktor Johann Friedrich I. Freiherr Bachoff von Echt (1643-1726) aus Gotha das Gut von den Schaurothschen Erben. 1714 wurde Dobitschen mit anderen Besitzungen der Familie Bachoff von Echt zu einem Familienfideikommiß vereinigt. Es erfolgten der barocke Um- bzw. Neubau des Schlosses, der Bau der Kirche, das Einrichtendes Gerichtshauses und die Entstehung des Pfarrhauses. Diese umfassende Umgestaltung des Dorfes und die Grundherrschaft bildeten den Beginn einer über 200-jährigen Epoche in Dobitschen, geprägten durch die Bachoffschen Besitzer. 1878 wechselte das Eigentum an den Königl.-Sächsischen Rittmeister und Altenburgischen Kammerherrn, Ulrich Freiherr Bachoff von Echt (†1917), den letzten Besitzer der Bachoffs. Nach dem Tod von Ulrich Freiherr Bachoff von Echt wurde das verschuldete Rittergut 1927 Eigentum des Pächters Fritz Schellenberg, der das Gut erfolgreich bewirtschaftete, so dass es kurz vor der Bodenreform im Herbst 1945, schuldenfrei war. Das Gut ist heute zum größten Teil ungenutzt, nach einem Brand im April 2004 ist eine Nutzung nicht in Aussicht.

Landkreis:
Altenburger Land

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