Napoleonstein Cospeda
D-07751 Jena-Cospeda
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Von dieser Anhöhe aus lenkte Napoleon im Jahre 1806 seine Truppen während der Schlacht bei Jena. Ursprünglich befand sich an dieser Stelle ein Grenzstein. Da Napoleon die Nacht vom 13. zum 14. Oktober 1806 südlich des Windknollens im Biwak seiner Truppen verbrachte und sich am 7. Oktober 1808 anlässlich der Gedenk-Feier an die Schlacht dort aufhielt, wurde der Stein im Volksmund "Napoleonstein" genannt. Als dieser Stein im vorigen Jahrhundert verschwand, wurde er durch einen neuen ersetzt, der an den Aufenthalt des Kaisers erinnert.

1808 wurde an dieser Stelle ein kleiner Tempel errichtet, den Napoleon jedoch nie betreten hat. Der Tempel verfiel mit der Zeit. Nach dem Zweiten Weltkrieg befand sich auf dem Windknollen und dessen Umgebung ein sowjetischer Truppenübungsplatz. Der Stein ging in dieser Zeit verloren. Im Jahr 1991 errichtete der Verein "Academica & Studentica Jenensia e. V." in Verbindung mit der Gemeindeverwaltung Cospeda und dem Verein "Jena 1806 e. V." an gleicher Stelle einen neuen Stein.

Lage:
zwischen Jena und dem Ort Cospeda, auf dem Windknollen, der höchsten Erhebung des Landgrafenberges.

Landkreis:
Jena und Saale-Holzland-Kreis


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