Bismarckturm Jena
Forstberg
D-07743 Jena
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Für den Bau eines Erinnerungsmales an den Altreichskanzler auf einem der Berge Jenas gab es bereits 1899 erste Überlegungen. Der Zoologe E. Haeckel, der Verleger G. Neuenhahn, weite Teile der Studentenschaft, Vereine und Einzelpersonen unterstützten das Projekt durch Spenden. Der endgültige Entwurf stammt von dem Düsseldorfer Architekten und Bildhauer W. H. Kreis, dessen Lebenswerk immerhin mehr als 50 Bismarcktürme umfasst. Es entstand ein monumentaler, dreigeschossiger Bau aus Kalksteinquadern mit Pfeilerumgang, Balkon im l. Obergeschoss sowie einer Kuppel mit adlerbekrönten Strebepfeilern über der Plattform. Schwere Wulstgewände an Fenstern und Austritt vervollständigen das trutzige „altdeutsche" Erscheinungsbild. Der Turm besaß eine Feuerschale von 4 Metern Durchmesser. Durch seine exponierte Lage waren die an Bismarckgedenktagen entfachten Feuer weithin zu sehen. Der Bismarckturm ersetzte eine künstliche Turmruine an gleicher Stelle, genannt „Malakoff". Turmhöhe beträgt 21 m.
Website:

Öffnungszeiten:
Seit Mai 2007 wird das Bauwerk einmal im Monat durch den Verein "Berggesellschaft Forsthaus e.V." geöffnet.

Landkreis:
Jena und Saale-Holzland-Kreis

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