Gedenkstein zur Erinnerung
an die Hinrichtung Wilhelm von Grumbachs
Hauptmarkt
D-99867 Gotha
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Wilhelm von Grumbach war Ritter und Abenteurer. Bekannt wurde er hauptsächlich durch die „Grumbachschen Händel“, deren Folgen das ernestinische Sachsen im 16. Jahrhundert endgültig in die reichspolitische Bedeutungslosigkeit führten. Die Stelle seiner Hinrichtung im Jahre 1567 markiert noch heute eine Platte aus "Tambacher Rotliegendem" im Pflaster an der Nordseite des Rathauses, deren Erneuerung durch die Verwandten des damals ebenfalls gevierteilten Kanzlers Brück im April 1997, anlässlich der 430jährigen Wiederkehr der Hinrichtung, veranlasst wurde.

Der "vergoldete Kopf" über der Rathausuhr in Gotha soll nach den Überlieferungen der Kopf von Grumbach sein. Eine mechanische Besonderheit ist der bewegliche Unterkiefer, der zu jeder vollen Stunde beim Schlagen der Rathausuhr nach unten klappt.

Landkreis:
Landkreis Gotha

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