Die VIA REGIA
von Eisenach nach Gotha
Eisenach
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Die VIA REGIA führte zunächst von Eisenach über Fischbach nach Rothenhof (Rote Hof). Dass in Fischbach und Rothenhof Zollstellen eingerichtet und Geleitstafeln aufgestellt wurden, ist zu verschiedenen Zeiten erwähnt. Aus dem Jahre 1685 ist ein Bericht aufschlussreich, der den Zustand der Straße zwischen Eichrodt - Wutha - Rehhof beschreibt. Dieses Stück sei kaum befahrbar und trotz einiger Reparaturen auf 120 Schritt nach wie vor schlecht. Als schwerste Schäden werden tiefe Löcher in der Straße zwischen Fischbach und Eichrodt beanstandet.
Schönau hatte schon 1711 eine Poststation. Kälberfeld ist der nächste Ort an der VIA REGIA in Richtung Gotha . Von hier aus führte der Weg weiter nach Sättelstädt. Aus der Gemarkung Sättelstädt ging die Hauptstraße, als Frankfurter Straße mit einem neuen Namen versehen, nun nicht nach Mechterstädt hinein, sondern blieb nördlich im Bereich des jetzigen Bahnübergangs.
Der Verlauf des Altwegs in der Teutlebener Flur ist durch die Kreuzungen mit der Straße Laucha - Oesterbehringen, dem Teutlebener Weg und der Straße nach Fröttstädt-Wahlwinkel bestimmt, ehe die Hörsel in Richtung auf den Hessenberg südlich von Aspach überschritten wurde.
Der weitere Verlauf der Frankfurt-Leipziger Straße führte durch die südlichen Fluren Aspach und Trügleben. Der Trüglebener Gothaweg, der Hessenweg und die Leipziger Straße trafen an der Gothaer Stadtgrenze zusammen und führten durch das Brühl- oder Kreuztor in die Stadt. Auf diesem Wege erreichte man direkt den Markt unterhalb der Burg.

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