Lindenaumuseum
Gabelenzstraße 5
D-04600 Altenburg
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Der Name des Museums verweist auf seinen Stifter, Bernhard August von Lindenau (1779 - 1854). Von universaler Bildung, leistete er als Staatsmann in herzoglich-sächsischen Diensten und als Kunstsammler gleichermaßen Hervorragendes. Zwei Jahrzehnte nach Lindenaus Tod wurde das stattliche Museum, welches an die Sempergalerie erinnert, am nördlichen Eingang des Schlossparks errichtet. Lindenaus gestiftete Sammlungen, die Spezialsammlung frühitalienischer Malerei mit 180 Tafelbildern des 13. bis 16. Jahrhunderts, die antike Keramik des 7. bis 2. Jahrhunderts v. u. Z., die Kunstbibliothek sowie die Abguss-Sammlung nach Plastiken des Altertums, der Renaissance und des Klassizismus sind kostbarer Bestandteil des Museums und machen Altenburg damit zu einer Kunststätte von internationalem Rang. In seinem Testament hatte Lindenau weitsichtig verfügt, dass seine Kunstsammlungen unveräußerlich und an die Stadt gebunden sind.

Seit 1971 ist das Studio Bildende Kunst fester Bestandteil des Lindenau-Museums. Mit seiner Einrichtung wurde an die Idee Lindenaus angeknüpft, junge begabte und interessierte Menschen in einer Museums-Zeichenschule in künstlerischen Fächern zu unterweisen.
In der Einrichtung treffen sich heute über 200 Kinder und Erwachsene in 21 regelmäßigen Kursen in Malerei, Grafik, Buchgestaltung, Plastik, Keramik und textilem Gestalten. Die Aktivitäten des Studios sind eng mit dem Museum verknüpft, Sammlungen und aktuelle Ausstellungen werden in die Kursarbeit einbezogen.
Website:
Fon:
0049/(0)3447/89 55-3
Fax:
0049/(0)3447/89 55 44
Direkorin Jutta Penndorf

Lage:
am nördlichen Eingang des Schlossparkes

Öffnungszeiten:
Di. - Fr. 12.00 - 18.00 Uhr,
Sa., So. und Feiertage 10.00 - 18.00 Uhr

Landkreis:
Altenburger Land

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