Weiße Elster
D-07545 Gera
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Zur Länge und Quelle der Weißen Elster streiten sich schon immer die Experten. Da ist die Rede von 195, 192, 200, 211, dann 247 und schließlich 253 Kilometern Länge. Man muss wohl sagen, dass die häufigen Begradigungen und auch Umleitungen des Flusslaufes die Ursache für unterschiedliche Längenangaben sind. 1898 hat der Voigtländische Gebirgsverein den Quellarm bei Steingrün, heute Tschechien, wenige hundert Meter nach der Grenze, als die eigentliche Elsterquelle festgelegt. Eine Wanderung zur Elsterquelle ist möglich und empfehlenswert.
Die Industrie hinterließ immer stärker ihre Spuren in der Weißen Elster, und bald musste ihr der Beiname aberkannt werden. Man nannte sie nun die „dreck`sche Elster“. Mit dem dramatischen Abbau der Industrie nach 1990 und dem Bau umfangreicher Kläranlagen, gelang es in kurzer Zeit die Wasserqualität sichtbar zu verbessern. Fischereirechte wurden neu vergeben und vieles geleistet, um den Artenreichtum von einst annähernd wieder zu erreichen. So tummeln sich neuerdings in den Fluten der Weißen Elster sogar wieder Forellen und Eschen. Dem angestrebten Artenreichtum sind aber Grenzen gesetzt, u.a. dadurch, dass mit der Elsterregulierung und –begradigung die natürlichen Laichplätze verloren gegangen sind.
(Quelle: "Die Elsteraue bei Langenberg", Geschichte am Fluss von Jürgen Geiling)

Landkreis:
Gera und Landkreis Greiz

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