Trebnitz-Laasen
D-07554 Gera-Laasen
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Der Ort Trebnitz liegt nordöstlich von Gera auf der Spitze einer Hochebene. Er besteht aus den Ortsteilen Trebnitz und Laasen. Im Juli 1994 wurde Trebnitz zur Stadt Gera eingemeindet. Erstmals urkundlich erwähnt wurde das wohl schon in slawischer Besiedlungszeit entstandene Trebnitz am 17. Februar 1376. Mit Ausnahme der Jahre 1514 bis 1574 war Trebnitz immer im Besitz der Vögte von Gera und diesen fronpflichtig. Ab 1550 beginnt unter Heinrich V. Reuß der Kupfer- und Silbererzabbau in der Flur Trebnitz, eingestellt wird er jedoch schon 1603: Die Lagen sind ausgebeutet. Der Ort ist zu dieser Zeit Filialkirche der reußisch-evangelischen Parochie Schwaara. Sehenswert ist die St.-Nicolaus-Kirche aus dem 15. Jahrhundert, die ab dem Jahr 1744 in barockem Stil umfangreich erweitert und ausgebaut worden ist. Eine erste kleinere Orgel von 1718 wurde 1736 durch ein größeres Instrument ersetzt. Seit 1910 ist der Turm mit einem Schweifkuppelhelm bekrönt. In der Kirche gibt es einen überaus sehenswerten, kunsthistorisch wertvollen Kanzelaltar, die Glocken stammen aus dem 15. Jahrhundert. (Quelle: Wikipedia)

Lage:
am Stadtrand von Gera in Ostthüringen
Stadtgründung:
1376

Landkreis:
Gera und Landkreis Greiz
Verwaltungsstruktur:
Ortsteil von Gera

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