Schloss Osterstein
D-07548 Gera-Untermhaus
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An der Stelle einer bronzezeitlichem Wallanlage sowie einer späteren, erst seit 1997 nachgewiesenen slawischen Burg auf dem Hainberg wurde von den Herren von Weida im 12. Jahrhundert eine Burganlage errichtet. Schloss Osterstein entwickelte sich bereits im späten Mittelalter zum Sitz des Hauses Reuß jüngere Linie und gewann weiter an Bedeutung, als Gera 1848 Haupt- und Residenzstadt des Fürstentums Reuß j.L. wurde. Im Zweiten Weltkrieg wurde das Schloss beim schwersten Bombenangriff auf Gera am 6. April 1945 weitgehend zerstört. Die Ruinen wurden 1962 gesprengt. Auf dem Plateau der ehemaligen Hauptburg entstand eine Ausflugsgaststätte, das Terrassencafé Osterstein, zu dem auch eine kleine Freilichtbühne sowie ein Kinderspielplatz gehören. Gemeinsam mit dem nun als Aussichtsturm genutzten Bergfried ist das Café ein beliebtes Ausflugsziel. Der Bergfried aus dem 12. Jahrhundert mit seinen bis zu 3,70 m dicken Mauern ist das älteste Gebäude der Stadt.
Auf dem Gebiet der Schlossanlage befinden sich heute noch Reste von Wallanlagen aus der Bronzezeit, südlich der Preußenwiese, Richtung Jagdhof.

Lage:
Im Stadtwald

Landkreis:
Gera und Landkreis Greiz

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