Gedenk- und Begegnungsstätte im Torhaus
Amthordurchgang 9
D-07545 Gera
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Der "Amthordurchgang", der Name einer Straße im Stadtkern Geras, war für viele Menschen Synonym für Polizei, Haft und politische Willkür. Ab 1874 wurden in Gera ein neues Amtsgericht und ein Gerichtsgefängnis erbaut. Der „Amthordurchgang“ war der Eingangstrakt zur Haftansatalt, die bis 1999 als Untersuchungsgefängnis diente. 2004 begannen die Sanierungsarbeiten am Torhaus, das 2005 als Gedenk- und Begegnungsstätte der politischen Haftanstalt 1933 - 1945 und 1945 - 1989 eröffnet wurde. Die Geschichte politischer Strafjustiz wird dokumentiert, die tatsächlichen Geschehnisse werden dargestellt, an die Opfer politischer Gewaltherrschaft vor und nach 1945 wird erinnert. Der Verein "Gedenkstätte Amthordurchgang" e. V. wurde 1997 gegründet. Zweck des Vereins ist die Aufarbeitung und Veröffentlichung der politischen Verfolgung und des Widerstandes unter den zwei deutschen Diktaturen. Die Erinnerung und Aufarbeitung dieser Geschichte findet sich nicht ausreichend in der öffentlichen Diskussion wieder. Gerade auch als Stadt mit ehemaligem Sitz einer Bezirksverwaltung der Staatssicherheit der DDR ist Gera in besonderer Weise in die geschichtliche Aufarbeitung der Vergangenheit eingebunden.
E-Mail:
Website:
Fon:
0049/(0)365/5 52 76 30
Fax:
0049/(0)365/5 52 76 39

Lage:
Zentrum

Öffnungszeiten:
Di., Do., Sa. 14.00 bis 18.00 Uhr
Sonderöffnungszeiten nach Vereinbarung.

Landkreis:
Gera und Landkreis Greiz