Amts- oder Landschaftshaus
Burgstraße 11
D-04600 Altenburg
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Das Amts- oder Landschaftshaus entstand 1725 an Stelle des abgebrannten Amtshauses nach Plänen des Architekten Johann Georg Hellbrunn. Für den Bau waren 6925 Taler 15 gr. 3 Pfg. geplant. Im Wesentlichen waren hier Altenburger Handwerker tätig. Der Bau ist zwei-, bzw. mit dem Dachgeschoß dreigeschossig; je 5 Fenster flankieren den ebenfalls fünffenstrigen Mittelteil. Georg Blume fertigte im Giebelbereich die Justitia, die Pietà und die Prudentia aus Drebsdorfer Marmor sowie die beiden Bilder (Krieg und Frieden) neben dem Wappen und der Vase. Hervorzuheben ist das Portal mit kunstgeschmiedetem Oberlichtgitter und der Bekrönung, ebenfalls von G. Blume geschaffen. Im Haus tagte im „Landschaftssaal“ die ständige Vertretung der Ritterschaft. Wichtige Ämter hatten dort ihren Sitz. Während der DDR-Zeit als Sitz der Staatlichen Versicherung genutzt, ist es jetzt wieder Amtsgericht

Landkreis:
Altenburger Land

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