Klosterruine
D-07646 Stadtroda
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Um das Jahr 1240 entstand das von den Herren von Lobdeburg gestiftete Zisterzienser-Nonnenkloster in der Rodaaue. Das Kloster war Hauskloster und Begräbnisstätte der Herren von Lobdeburg als Gründergeschlecht. Nach der Gründung wurde die fromme Stiftung reich begabt an Gütern, Zinsen und Schenkungen aller Art. Die Reformation in Thüringen leitete die Auflösung des Klosters ein, die sich 1534 entgültig vollzog. Die höchst interessante Klosterruine mit Stilelementen der Früh- und Hochgotik ist nur noch in ihren Umfassungsmauern vorhanden. Bemerkenswert und gänzlich untypisch ist das aufwendige Rundfenster in der Südwand des Chorraumes.
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Landkreis:
Jena und Saale-Holzland-Kreis