Gletscherstein bei Ruttersdorf
D-07646 Stadtroda
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Dieser Felsvorsprung ist ein Endmoränenrest der Elstereiszeit und markiert den (vor etwa 200.000 Jahren entstanden) Südrand des Inlandeises bis in den Saale-Holzland-Kreis. Vom Gletscher mitgeführte Gerölle (überwiegend Quarze und Buntsandstein) und Sande wurden vom Schmelzwasser gewaschen, vom Druck des Eises gepresst, gestaucht und anschließend mit einer karbonatischen Lösung als Konglomerat verbacken. Dieser Moränenrest blieb auf Grund seiner Härte in der ehemaligen Kiesgrube erhalten. An den Felswänden haben sich Streifenfarne und Mauerrauten angesiedelt. Der Aufschluß steht seit 1940 unter Naturschutz. (Text: nach alter Tafel erneuert und ergänzt von C. Linde 1997)

Lage:
in einem dichten Waldstück nördlich von Ruttersdorf
Verkehrsanbindung:
mit blauem „G“ auf weißem Quadrat ausgeschilderter Weg ab Lotschen-Gartenanlage bzw. Ruttersdorf Kugeleiche

Landkreis:
Jena und Saale-Holzland-Kreis