Dorfkirche Großlöbichau
D-07751 Großlöbichau
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Das hohe Alter des Ortes lässt vermuten, dass Großlöbichau bereits in romanischer Zeit ein Gotteshaus besaß, es wird in einer Urkunde vom März 1252 und in einer Papsturkunde aus dem Jahr 1256 genannt. Das ursprüngliche Kirchengebäude ist heute noch in der Gestalt des Langhauses überliefert. Es ist schlicht ausgeführt und wird von einer flachen Holzdecke abgeschlossen. An das Kirchenschiff schließt sich ein rundbogig ausgeführter Triumphbogen an, durch den der Zugang zum Chor gestattet wird. Der Bogen lastet auf einfachen Kämpferplatten, die auf hohen Gesimsen lagern. Die romanische Apsis des Chores wurde im 14. Jahrhundert abgebrochen. An deren Stelle errichtete man 1347 einen einfachen lang gestreckten, dreiseitig polygonal endenden gotischen Chor. In diesem lassen die Lanzettfenster das Innere hell erleuchten, zwei größere Maßwerkfenster wurden in späterer Zeit hinzugefügt. Weitere Umbaumaßnahmen sind ins Ende des 17. Jahrhunderts zu datieren, in dieser Zeit erhielt auch die Südseite des Langhauses Spitzbogenfenster. Die Wände des Kirchenschiffes werden durch jeweils eine Empore gegliedert, die im Norden ist zweigeschossig ausgeführt. Im Jahr 1881 erfolgte eine Instandsetzung der Kirche und 1978 bis 1981 eine Renovierung des Innenraumes.

Kirchen sind keine Museen, sondern durchbetete Räume.
Kontakt:
Seelsorgebezirk Gembdental
Charlottenstraße 16
D-07749 Jena
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0049/(0)3641/44 39 38
Ulrike Spengler-Rüß
Pastorin

Landkreis:
Jena und Saale-Holzland-Kreis

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