Dorfkirche Gernewitz
D-07646 Stadtroda-Gernewitz
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Ursprünglich hatte Gernewitz keine eigene Kirche. Das zeigt die lange währende enge Bindung von Gernewitz an das Kirchspiel Stadtroda. Über den ersten Kirchenbau, durch den der Ort allmählich ein eigenes Kirchspiel geworden ist, fehlen alle Nachrichten. Eine Glockeninschrift belegt das Vorhandensein einer Kirche im Jahre 1494. Es ist jedoch mit gutem Grund anzunehmen, daß Gernewitz schon lange zuvor ein Gotteshaus besaß. Umgeben vom Gottesacker, steht die Kirche auf der von Norden in das Dorf hineinragenden felsigen Anhöhe. Schon von weitem grüßt sie die aus Richtung Jena kommenden Eisenbahnreisenden und die Kraftfahrer auf der Autobahn. Die Kirche wurde 1790 nach einjähriger Bauzeit eingeweiht, nachdem ihre Vorgängerin an gleicher Stelle wegen Baufälligkeit abgerissen worden war. Der Haupteingang liegt an der Südseite, ein anderer unter dem westlichen Giebel. Die Dominante des schlichten Innenraumes bildet der Kanzelaltar. 1834 schlug der Blitz in die Kirche ein und beschädigte Gebäude, Turm und Orgel. Seit der Beseitigung der zweiten Empore und einer Renovierung in den dreißiger Jahren des 20. Jahrhunderts wirkt die Kirche heller und freundlicher. Von der Decke herab hängt eine fast lebensgroße kniende Engelsfigur aus dem 17. Jahrhundert. Sie diente früher als Taufgestell. Über der Ostseite der Kirche erhebt sich der Turm, der unten viereckig, darüber achteckig und mit einer Schweifkuppel versehen ist.
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D-07646 Stadtroda
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Jena und Saale-Holzland-Kreis

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