Wünschensuhl
D-99837 Berka/Werra-Wünschensuhl
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Wünschensuhl erhielt seinen Namen von den damals hier siedelnden Wenden (Stammesname: Wendischin Sula), die als Kriegsgefangene oder Kolonisten den Ort gründeten. Bis 1330 war der Wünschensuhl in frankensteinischem Besitz und wurde dann an Henneberg abgegeben. Die Herren von Mihla, sowie das Kloster Frauensee hatten hier bis 1760 Besitzungen. Die Rengersmühle, die heute zum Dorf gehört, scheint noch älter zu sein - sie wird bereits im Jahre 1016 erwähnt.

Über Jahrhunderte ernährten sich die Menschen in Wünschensuhl von der Landwirtschaft. Da aber die sandigen Böden nicht viel Ertrag brachten, reichten die Einkünfte aus Hof und Feld nicht aus. Die meisten Hofbesitzer waren darum auch Anspänner, leisteten also Vorspanndienste über die Berge hinweg für die durchfahrenden Kaufleute. Die Wünschensuhler Hauptstraße war Teil des Handelsweges von Nürnberg nach Kassel und führte damals über die Höhe nach Fernbreitenbach. Auch Schmiede gab es in Wünschensuhl verhältnismäßig viele, weil auf den schlechten Straßen oft Reparaturen an den Wagen nötig waren.

Die Arbeitsmarkstsituation besserte sich hier auch erst als zu Beginn des 20. Jahrhunderts die Kalischächte in Dippach und Springen angelegt wurden und in Eisenach die Industrie aufblühte. Heute ist Wünschensuhl ein kleines Dorf mit ländlicher Struktur und schöner Umgebung.
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