Verkehrsgeschichte
von Sättelstädt
D-99820 Hörselberg-Hainich-Sättelstädt
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Die Straße durch das Hörseltal führte früher nicht wie heute durch die damals versumpfte Taltiefe, sondern seit alters am Hang des Berges entlang. So kümmerlich, wie diese "Straße" uns heute erscheinen möchte, wenn wir ihren Lauf von Sättelstädt über Kälberfeld bis nach Wutha als Spaziergänger verfolgen, es war doch die "uralte von den reichentwickelten niederländischen und rheinischen Kulturgegenden bis zu den fernen slawischen Orten strebende Völkerstraße" , die oft erwähnte "Königsstraße" (1552). In Sättelstädt führte eine Abzweigung durch die "Tiefe Furt" (1436) der Hörsel in Richtung Waltershausen weiter. Von einem Brückenbau wird erst 1634 gesprochen, als man "Kalk zur Brücke" beschaffte. 1694 ist dann von einer "steinern Brücke" die Rede.

Landkreis:
Eisenach und Wartburgkreis

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