Venushöhle
Hörselberg
D-99820 Hörselberg-Hainich-Burla
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Klufthöhle im Muschelkalk des Großen Hörselberges. In der Überlieferung auch „Hörselloch“ genannt, stellte sie die Burg der germanischen Göttin Hulda dar. Von hier aus zog diese in stürmischen Herbst- und Winternächten mit dem Wilden Heer (den gefallenen germanischen Kriegern) zur Jagd in den Thüringer Wald. Nach der Christianisierung wurde die Höhle zum Hof der „männerverzehrenden Teufelin Venus“. Sie lockte ehrbare Ritter in ihr Reich und verführte diese zu unehrlicher Minne. Richard Wagner verarbeitete diesen Stoff in seiner Oper „Tannhäuser“. Die Venushöhle ist ein Winterquartier für heimische Fledermäuse. Deshalb wird der Eingang in den Wintermonaten durch ein Gitter geschützt. (Quelle: Hörselberggemeinde e.V.)

Landkreis:
Eisenach und Wartburgkreis

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