Friedhof Großstöbnitz
D-04626 Großstöbnitz
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Bis zum Jahre 1670 befand sich der Dorffriedhof neben der Kirche, dann musste er, da der Platz nicht mehr ausreichte, verlegt werden. Zu diesem Zwecke kaufte man von Barthol Köhler ein Stück Feld, links der Strasse nach Altenburg. Bis zum Ende des 19. Jahrhunderts wurde der Friedhof durch Landkäufe mehrmals erweitert. An der Friedhofsmauer wurden früher nur Diebe‚ Vagabunden und Zigeuner begraben. Ein solches Grab wurde beim Anlegen einer neuen Grabstätte geöffnet. Auf dem Grabstein waren eine Sonne und ein Mond zu sehen. Als man das Grab bei Ausschachtungsarbeiten öffnete, fand man ein Gefäß mit mehreren ausländischen Goldmünzen. Man vermutet, dass es sich bei dem Grab um die letzte Ruhestätte eines „Zigeunerfürsten“ handelte. Die Goldmünzen befinden sich vermutlich in der Sammlung des Saalfelder Museums.

Landkreis:
Altenburger Land

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