Ortsgeschichte von Vacha
D-36404 Vacha
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Vachas erste urkundliche Erwähnung stammt aus dem Jahr 817. Der Name der Stadt wird auf das althochdeutsche „vah“, was soviel wie Fischreuse oder Wehr bedeutet, zurückgeführt. Durch keltische Besiedlung wurde die Stadt gegründet. Zahlreiche Siedlungsfunde belegen dies. Durch Kaiser Maximilian bekam Vacha 1186 das Stadtrecht verliehen (???) und erhielt dadurch eine höhere wirtschaftliche und politische Bedeutung. Im 13. Jh. ließ Abt Heinrich IV. die Befestigungen ausbauen. Ab 1406 gehörte die Stadt teilweise den Landgrafen von Hessen, bis sie ab 1648 ganz zu Hessen gehörte. Die Stadt wurde 1648 an das Großherzogstum Sachsen-Weimar-Eisenach abgegeben. Da Vacha an der alten Handelsstrasse Frankfurt-Leipzig lag, wurde es zum kulturellen und Verwaltungszentrum für diese Region. Der Reichtum der Stadt ist noch heute durch viele repräsentative Fachwerkbauten zu sehen. Den historischen Marktplatz prägen noch heute Gebäude, deren Ursprung bis in das 15. Jh. reicht. Die verschiedenen Bauformen und -stile zeigen die Handwerkskunst aus vergangener Zeit. Heute führt durch Vacha auch die Deutsche Fachwerkstrasse, deren Regionalstrecke Harz-Thüringer Wald von Vacha aus über Schmalkalden bis Stollberg im Harz führt. Neben der Kernstadt besteht Vacha aus den Ortsteilen Badelachen, Oberzella, Poppenburg und Unterzella.

Landkreis:
Eisenach und Wartburgkreis

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