Oberzella
D-36404 Vacha-Oberzella
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Die Endung "Cella" des Ortsnamens lässt darauf schließen, dass es sich ursprünglich um eine Klostergründung handelte. Das Dorf unterstand seit 1191 dem Frauenstift Kreuzberg und fiel 1648 im Zuge der Reformation an Hessen. Mit der Neuordnung Europas während des Wiener Kongresses 1815 wurde Oberzella gemeinsam mit dem Amt Vacha dem Großherzogtum Sachsen-Weimar-Eisenach zugeschlagen – heute gehört es zu Thüringen. In Oberzella gibt es zahlreiche schöne Fachwerkhäuser aus der 2. Hälfte des 18. Jahrhunderts mit geschnitzten Eckständen mit Schneckenlinien und Kerbschnittornament an Füllbrettern und Schwellen und die für das Felda- und Ulstertal typischen fischgrätenartigen Quersiegel. Die alte Kirche, ein Fachwerkbau von 1718 wurde 1903 abgerissen und neu erbaut. Das historische Ortsbild wurde zudem durch einen durch Sprengung verursachten Gebirgsschlag im Kaliwerk Merkers am 13. März 1989 in Mitleidenschaft gezogen.
(Quelle: www.rhoen.de)
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