VIA REGIA
Historischer Wegeverlauf
D-99817 Eisenach nach Gotha
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Am Ehrenstieg in Eisenach vereinigten sich die beiden aus Hessen kommenden Wegeführungen der VIA REGIA, die über Creuzburg führenden „Langen Hessen“ und die hessischen Straßen von Frankfurt her, die „Kurzen Hessen“, und zogen durch das Hörseltal auf zwei parallelen Trassen bis nach Sättelstädt. Die eine Trasse benutzte die Hanglage von Eichrodt aus unter dem „Weinberg“ nach Kahlenberg, die andere ging in Eichrodt durch die Furt, mehr oder weniger die heutige B 7 vorwegnehmend. Von Sättelstädt aus führte die VIA REGIA über den „Hessenberg“ und den „Alsberg“ bis zur Eschlebener Brücke und von hier zum vorfränkischen Hof Gotha bzw. in späterer Zeit in die Stadt. Der Straßenverlauf zwischen dem Nesse-Hörsel-Werragebiet und dem Hof Gotha hat im Laufe der Jahrhunderte manche Veränderung erfahren. Die VIA REGIA wurde im 18. Jahrhundert im Zuge der Chaussierungsarbeiten nicht nur begradigt, sondern auch großräumig auf die Trasse der heutigen B 7 verlegt, was auf der Strecke zwischen Eisenach und Gotha zu Fahrzeitverkürzungen von mehr als zwei Stunden führte.

Landkreis:
Eisenach und Wartburgkreis

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