Georgenkirche
Markt
D-99817 Eisenach
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Die Georgenkirche ist die größte und wohl auch bekannteste Kirche Eisenachs. Sie hat eine lange und wechselvolle Geschichte. Der Baubeginn kann um 1182 unter Landgraf Ludwig III. angenommen werden. Ludwig IV. erhielt hier seinen Ritterschlag, er heiratete hier 1221 die später heilig gesprochene Elisabeth. 1515 wurde die Kirche zu einer spätgotischen Hallenkirche umgebaut. Die Landgrafensteine im Altarraum stammen aus dem Kloster Reinhardsbrunn. Martin Luther stand als Kurrendesänger auf der Empore, später predigte er in der Kirche auf dem Rückweg vom Reichstag zu Worms. Im Zuge der Reformation und der Bauernkriege wurde die Kirche verwüstet, jedoch später wieder mit mehreren Emporen aufgebaut. Johann Sebastian Bach wurde am 23. März 1685 in St. Georgen getauft – der Originaltaufstein stammt aus dem 16. Jahrhundert. Über 132 Jahre lang haben Mitglieder der Bachfamilie über vier Generationen die Orgelbank besetzt. Auch im 20. Jahrhundert war die Kirche Ort wichtiger Ereignisse. Hier verabschiedeten die Evangelische Kirche in Deutschland (EKD) und die Vereinigte Evangelisch-Lutherische Kirche Deutschlands (VELKD) 1948 ihre Grundordnungen. 1989 war die Kirche ein Ausgangspunkt für die friedliche Revolution in Eisenach.
Kontakt:
Pfarrgemeinde
Pfarrberg 6
D-99817 Eisenach
E-Mail:
Website:
Fon:
0049/(0)3691/73 26 20
Fax:
0049/(0)3691/72 34 89

Öffnungszeiten:
April - Okt.: tägl. 10.00 - 12.30 Uhr und 14.00 - 17.00 Uhr.
Nov. -März: tägl. 10.00 - 12.00 Uhr und 14.00 - 16.00 Uhr.

Landkreis:
Eisenach und Wartburgkreis

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