Gedenkstätte "Goldener Löwe"
Marienstr. 57
D-99817 Eisenach
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Gedenkstätte der deutschen Sozialdemokratie. Das Gebäude wurde 1256 erstmals urkundlich erwähnt. 1533 ist der Name “Gasthof zum Löwen” nachgewiesen. Im 19. Jahrhundert wurde das Haus vornehmlich für kulturelle Veranstaltungen und für das Vereinsleben genutzt. 1869 fand hier die Eröffnung des Allgemeinen Deutschen Sozialdemokratischen Arbeiterkongresses statt. 1870 erfolgte der Umbau des historischen Saales in Hotelzimmer und die Aufstockung um eine Etage. Damit wurde der „Goldene Löwe“ einer der vier größten Gasthöfe Eisenachs. In den folgenden Jahrzehnten erfolgten mehrere Erweiterungsbauten und eine vornehmliche Nutzung als Bürogebäude. 1965 -1967 fand die Errichtung einer Nationalen Gedenkstätte mit Ausstellung statt, die 1991 geschlossen wurde. Nunmehr in der Trägerschaft der August-Bebel-Gesellschaft e.V. wurde 1992 die Gedenkstätte mit der Ausstellung "August Bebel 1840 -1913. Ein Großer der deutschen Arbeiterbewegung" wieder eröffnet. 1994 folgte die Eröffnung einer zweiten Ausstellung "Eisenach zur Zeit des Kongresses 1869" zum 125. Jahrestag des Eisenacher Kongresses und 2001 schließlich die Eröffnung der Ausstellung "Der Eisenacher Kongress 1869 - An der Wiege der deutschen Sozialdemokratie". Die Gedenkstätte „Goldener Löwe“ in Eisenach ist eine der wichtigsten Stätten der Geschichte der deutschen Sozialdemokratie. Anliegen der August-Bebel-Gesellschaft ist es, die Tradition der Gedenkstätte zu wahren, sie einer breiten Öffentlichkeit zu erschließen und mit Veranstaltungen, Seminaren und Buchlesungen einen Beitrag zur politischen Bildung zu leisten.
Kontakt:
Die August-Bebel-Gesellschaft e.V.
Marienstr. 57
D-99817 Eisenach
E-Mail:
Website:
Fon:
0049/(0)3691/88 27 23
Fax:
0049/(0)3691/75 434

Öffnungszeiten:
Mo. - Fr. 9.00 - 16.00 Uhr;
und nach Vereinbahrung

Landkreis:
Eisenach und Wartburgkreis

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