Förtha
D-99819 Marksuhl-Förtha
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Auf der alten Handelsstraße VIA REGIA gab es eine Furt durch die Elte. 1073 wird Förtha erstmals als “Furt” genannt.
Der Ortsteil der Gemeinde Marksuhl ist ein kleines Haufendorf, dessen Entwicklung stark durch seine Nähe zu Eisenach und zur Wartburg geprägt ist. So steckten auch die Bewohner des Ortes ihre Arbeitskraft in die nahe Stadt und nicht in den eigenen Ort - sowohl erzwungen (Abgaben und Baupflichten) als auch freiwillig - die Bewohner von Förtha arbeiteten als Tagelöhner und Bauern auf den Bauernhöfen, zum anderen gingen sie später in die Fabriken. Förtha ist demnach ein typischer Vorort in natürlicher Umgebung.

Eine eigene Erwerbsquelle war das Kupferbergwerk in Epichnellen, das ca. 1650 gegründet wurde. Um 1900 wurde es stillgelegt.
Die Eröffnung der Werrabahn 1858 brachte für die Region einen wirtschaftlichen Aufschwung. 1896 wurde die Bahnstation “Eppichnellen-Wilhelmsthal” eröffnet, welche später in Förtha umbenannt wurde. In den Jahren 1905 bis 1910 erfolgte der zweigleisige Ausbau einschließlich des Ausbaus des Wartburgtunnels.
E-Mail:
Website:
Kontakt:
Gemeinde Marksuhl
Bahnhofstraße 1
D-99819 Marksuhl
Website:
Fon:
0049/(0)36925/96 90
Fax:
0049/(0)36925/91 210
Frank Michalowski
Ortsteilbürgermeister

Lage:
südlich von Eisenach in Westthüringen
nahe der Landesgrenze zu Hessen
Hoehenlage:
266 m über dem Meeresspiegel

Landkreis:
Eisenach und Wartburgkreis
Verwaltungsstruktur:
Ortsteil der Gemeinde Marksuhl

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