St. Laurentius Farnroda
D-99848 Wutha-Farnroda
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Die Kirche wurde 1272 erstmals erwähnt, das Kirchenschiff wurde 1667 teilweise erneuert, innen ist ein Saal mit Holztonne und zweigeschossigen Emporen. Zum Inventar der Kirche gehört der große Schnitzaltar, er zählt zu den besten Werken der spätgotischen Thüringer Holzschnitzkunst. Merkmale der Ausführung verweisen auf eine Saalfelder Werkstatt. Mit Sicherheit ist er das Werk eines zwar namentlich nicht genannten, aber nach seiner Eigenart erkennbaren Künstlers, des „Meisters des Meckfelder Altars". Ein zweiter kunsthandwerklich bedeutsamer Altar zeigt die Darstellung der Pietà im Hauptteil, Anna selbdritt und Jakobus den Älteren mit Pilgerhut und -stab in den Seitenflügeln. Die am Schrein verwendeten Ornamente werden noch in das 15. Jahrhundert datiert. Dieser zweite Altar wird erst sehr spät, Mitte des 18. Jahrhunderts in Akten erwähnt. Ob er von den Kirchbergern beschafft wurde, oder einst zur Ausstattung der vorreformatorischen Farnrodaer St. Gereonskapelle (sie stand am Hang, etwa 50 m oberhalb der Kirche) gehörte, ist nicht geklärt. In der Kirche hängt ein Ölgemälde, es zeigt Matthias Conrad Göbel, er war ein bedeutender Farnrodaer Pfarrer und von 1652 bis 1690 auch Schloßprediger der Kirchberger. An die Kirche grenzt ein heute parkartig gestaltes Gelände mit dem frei stehenden Glockenturm und alten Grabdenkmälern - es sind die Überreste des Alten Friedhofes.
Foto: wikimedia commons by Metilsteiner, www.wutha-farnroda.de
Kontakt:
Pfarramt Farnroda
Kirchplatz 1
D-99848 Wutha-Farnroda
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Fon:
0049/(0)36921/96 449
Fax:
0049/(0)36921/30 851

Lage:
Ortsmitte Farnroda

Landkreis:
Eisenach und Wartburgkreis