Burla
D-99820 Hörselberg-Hainich-Burla
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Die Gründung Burlas, der kleinsten Ortschaft der Einheitsgemeinde ist mit der Sage der englischen Königin Reinswig verbunden, die aufgrund eines Traumes von ihrem verstorbenen Gatten nach Thüringen kam und die Gründung mehrerer Kirchen ermöglichte; als Gründungsjahr von Kirche und Dorf wird immer wieder 1143 angegeben. Zu dieser Zeit war der Ort von vielen kleinen Seen umgeben und erst nach deren Trockenlegung konnte eine Erweiterung der Siedlung erfolgen, die bis hinein in das 14. Jahrhundert andauerte.
Mit dem Einzug der Franken in Thüringen kaum auch deren Bauweise in die Gegend und insbesondere die Höfe des neuen Burla wurden deshalb nach dem Vorbild der Franken angelegt.
Überregionale Bekanntheit erlangte Burla im Jahr 1938 als Elektrodorf, indem alle Häuser mit neuesten elektrischen Geräten ausgestattet worden waren, um als Musterhaushalte zu fungieren.
Heute ist Burla ein ländliches Haufendorf, das durch seine Lage zwischen Feldern und in unmittelbarer Nähe zum Hörselberg als Startpunkt für Ausflüge geeignet ist.
Hervorhebenswert ist die Glocke der Burlaer Kirche aus dem Mittelalter bzw. aus vorreformatorischer Zeit, die ursprünglich zum liturgischen Geläut der Kirche gehörte, aber jetzt als Schlagwerk der Burlaer Turmuhr dient.
Eine besondere Attraktion für die Kleinsten ist der in Burla gelegene Kleintierzoo.
Kontakt:
Gemeindeverwaltung Hörselberg-Hainich
Hauptstraße 90a
D-99820 Hörselberg-Hainich-Behringen
E-Mail:
Website:
Fon:
0049/(0)36254/73 00
Fax:
0049/(0)36254/73 013

Lage:
zwischen Eisenach und Gotha in Westthüringen
Hoehenlage:
336 m über dem Meeresspiegel

Landkreis:
Eisenach und Wartburgkreis
Verwaltungsstruktur:
Ortsteil der Gemeinde Hörselberg