Kościół parafialny św. Jana Chrzciciela
(Johanneskirche mit Piastenmausoleum)
ul. Ojców Zbigniewa i Michała 1
PL-59-220 Legnica (Liegnitz)
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Die Johanneskirche ursprünglich Klosterkirche der Franziskaner wurde 1714 – 1720 direkt auf der Achse der vorigen Kirche errichtet. Es handelt sich um eine Hallenkirche im Empire-Stil, die mit einem halbrunden Chor abgeschlossen ist. Im Inneren findet man den Neorenaissance-Altar, den klassizistischen Seitenaltar, Barockgemälde, reich verzierte Beichtstühle, das Taufbecken im Renaissancestil mit Metalldeckel sowie die Sarkophage der Stifter der Kirche Johann Ernst und Eleonore von Sprinzenstein. An der Ostseite der Kirche befindet sich das Mausoleum der Piasten. Es wurde von Herzogin Luise von Anhalt gestiftet und in den Jahren 1677 – 1679 an der Johanneskirche errichtet. Es handelt sich um eine achteckige Kapelle, die durch den Umbau des Chors der gotischen Kirche entstand. Diese ist von einer flachen Kuppel abgeschlossen, während zwischen den Strebepfeilern fünf ovale Nischen für die Sarkophage geschaffen wurden, die von kleinen Kuppeln bedeckt sind. Das Innere des Mausoleums ist weiß gestrichen, mit Goldverzierungen und Fresken. Fünf Prunksarkophage stehen in der Gruft, darunter die des letzten Herzogs und seiner Eltern. Sie sind aus Kupfer, dazu vergoldet und versilbert. Der Sarkophag des Herzogs zeigt das zerbrochene Piastenwappen mit einer lateinischen Inschrift: "In der Blüte gestorben. Zerbrochen beim Tode des Herrschers."
Kontakt:
Parafia p.w. Św. Jana Chrzciciela
ul. Ojców Zbigniewa i Michała 1
PL-59-220 Legnica
E-Mail:
Website:
Fon:
0048/(0)76/72 44 177

Landkreis:
Legnica/ Legnicki