Mainz
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Mainz und seine Umgebung zählt zu den ältesten Siedlungsgebieten in Deutschland. Die Bedeutung der Stadt für die Geschichte der Via Regia liegt weniger in ihrer Rolle als Handelzentrum, sonder in ihrer politischen und kirchlichen Funktion. Die Feldzüge der römischen Legionen nach Germanien im 1. Jahrhundert n. Chr., die Mainz (damals Moguntiacum) als Standlager nutzten, gelten als die ersten nachweisbaren Bewegungen entlang der späteren Straße Via Regia nach Osten. Das in fränkischer Zeit 780/82 zum Erzbistum erhobene Mainz entwickelte sich später zur größten Kirchenprovinz nördlich der Alpen. Aus dieser Zeit stammt auch der Dom zu Mainz, eines der Wahrzeichen der Stadt. Unter der Besetzung Napoleons, in der Mainz als „Mayence“ die Hauptstadt des französischen Départements „du Mont-Tonnerre“ (Donnersberg) war, wurde die Via Regia Anfang des 19. Jahrhunderts von Paris bis Mainz zur „Grande Route Impériale“ ausgebaut, die in ihrem Verlauf in modernisierter Form weitgehend erhalten ist und in der heutigen Ludwigstraße in Mainz endet.
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Landeshauptstadt Mainz und Landkreis Mainz-Bingen