Rudersdorp, Willierstide und Mannstete
D-99628 Rudersdorf
->in Karte anzeigen

 

Im Hersfelder Güterverzeichnis wird das Dorf erstmals im Jahre 805 urkundlich erwähnt. 1063 wird der Zehnte im Ort vom Erzbischof von Mainz dem Kloster Sulza zugeeignet (Mainzer Urkundenbuch, Bd. I, 306). Die Herren von Rastenberg überlassen 1323 dem Kloster Pforta die Patronatsrechte in Rudersdorf (UB Kloster Pforta, Nr. 511). Ältere Namensformen sind Rudersdorp (Lehfeldt 1063) und Rudirsdorff (UB Kloster Pforta, Nr.11). Mit der Zusammenlegung des zersplitterten landwirtschaftlichen Grundbesitzes in der Flur Rudersdorf wird 1857 - 1862 eine Verbesserung der Bodennutzung erreicht (Gemeindearchiv, Nr. 428). 1876 erhält die Gemeinde ein neues Spritzenhaus (Gemeindearchiv, Nr. 488). Die Gemeinde wird 1908 erstmals mit elektrischem Strom versorgt (Gemeindearchiv, Nr. 159). 1963 wird der Kirchturm neu mit Schiefer eingedeckt.

Landkreis:
Weimar und Weimarer Land

Weiterführende Texte: