Ortsgeschichte von Eßleben-Teutleben
D-99628 Eßleben-Teutleben
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Am nordöstlichen Rand des Thüringer Beckens, das hier durch den Höhenzüge der Finne begrenzt wird, liegt Teutleben. Es ist auf einer Höhe von 195 m NN umgeben von flachen Hügeln und durchzogen von kleinen Bachläufen, die in westlicher Richtung vereinigt abfließen. Es liegt ca. 20 km nördlich von Weimar und 3 km nordöst­lich von Buttstädt an der Landstraße 1058 nach Eckartsberga. Teutleben ist umgeben von mittelschwerem Lehm-Löß-Boden, auf dem seit je her Ackerbau betrieben wird, was den Charakter des Ortes geprägt hat. Es ist ein Haufendorf mit überwiegend Drei-Seiten-Höfen. In der Mitte des Dorfes befindet sich die äußerlich wieder gut hergerichtete, im romanischen Stil erhaltene Kirche. Erbaut wurde sie von dem Rittergeschlecht, das die Wasserburg am Rande des Ortes bewohnte. Umgeben ist es von einem Grüngürtel aus alten und nachgepflanzten Bäumen und Sträuchern. Die Feldflur lockern Baumreihen an Wegen und Bachläufen, sowie Streuobstwiesen und Neubewaldung auf. Die Einwohnerzahl des Ortes bewegt sich seit mehreren hundert Jahren zwischen 160 und 200 Personen.
(Foto: Dorfkirche in Teutleben, Quelle: Wikimedia Commons, © Michael Sander)

Landkreis:
Landkreis Sömmerda

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